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Reisebericht Atlantikküste    

Côte de Beauté – Côte d’Argent

20.05. – 27.05.2012

 

 

Unsere Reisegruppe mit Reiseleiterin Dagmar (links im Bild) nach der Bootsfahrt im Marais Poitevin


Gleich am 1. Tag nach unserer Anreise am 20. Mai 2012 (Montag, 21.05.2012) unternahmen wir eine schöne, längere Bootsfahrt durch die „grüne Hölle“ der vielen Kanäle des Marais Poitevin. Vor der Rückfahrt nach La Rochelle machte unsere gesamte Reisegruppe einen Abstecher auf die Île de Ré. Der Hauptort St. Martin-de-Ré beeindruckte sowohl durch seine Befestigungsanlagen aus dem frühen 17. Jahrhundert als auch durch die Kirche St. Martin, wo wir natürlich den Turm besteigen mussten. Nachdem das Wetter in La Rochelle nach unserer Rückkehr eher suboptimal war, besuchten wir das überaus interessante Aquarium, auf das die Einwohnerschaft mit Recht stolz ist (siehe folgendes Bild). 


Am Dienstag, den 22.05.2012 erkundeten wir La Rochelle bei einem geführten Stadtrundgang.

 

Nach der Besichtigung des wunderbaren alten Hafens und der zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt fuhren wir über die längste Brücke Frankreichs auf die schöne Île d’Oléron. Die nach Korsika zweitgrößte französische Insel bietet wunderschöne Landschaften und herrliche Strände. Auf der Insel besuchten wir das Freilichtmuseum Port des Salines und erfuhren alles über die Gewinnung von Meersalz (siehe folgendes Bild). Abends gab es wieder ein exzellentes Fischessen im Restaurant „Mistral“, selbstverständlich genossen mit einem guten Wein. 

Mittwoch, 23.05.2012: Eine schöne Tagestour führte uns entlang der Küste nach Royan, wo wir mit der Fähre über die Gironde nach Le Verdon-sur-Mer übersetzten, und nach Maubuisson am Lac d‘Hourtin (auch Lac de Lacanau), dem größten Süßwassersee Frankreichs. Bei einem guten Mittagessen genossen wir die Aussicht auf die wunderschöne Landschaft entlang des Sees, vor der Weiterfahrt am Lac de Carcans vorbei und durch die Landes nach Biarritz und Saint–Jean–de-Luz. Das gebuchte Abendessen ließen wir wegen nicht-adäquaten Rahmens sausen und speisten dafür in einem typisch baskischen Lokal in der Altstadt. 

Donnerstag, 24.05.2012: Bei einem Spaziergang erkundeten wir Biarritz. Das hochinteressante „Meeresmuseum“ ist in einem wunderschönen Art-Déco-Gebäude untergebracht und beherbergt mehr als 150 Fischarten des Golf de Gascogne. Das einzigartige „Planète-Schokoladenmuseum“ führte uns in die geheimnisvolle Welt der Schokolade. Zurück in Saint–Jean–de-Luz gönnte sich ein kleiner Teil der Gruppe ein erfrischendes Bad im Atlantik (17°) und später ein gutes baskisches Abendessen. 

Freitag, 25.05.2012: Bei einer kommentierten Fahrt mit dem Petit Train Touristique haben wir den alten Hafen und das historische Zentrum von St. Jean-de-Luz kennen gelernt. Zahlreiche wunderschöne Bauwerke, wie das „Haus von Louis XIV“ oder die Kirche „Saint Jean-Baptiste“, wo Louis XIV die Infantin Maria Theresia von Spanien geheiratet hat, haben wir mit Interesse besichtigt. Das anschließende Bild zeigt die im Haus befindliche Wachsfigur von Louis XIV.

 

 

In Hendaye besuchten wir das im neogotischen Stil und in herrlicher Lage am Atlantik erbaute Château Abbadia, das von Eugène Viollet-le-Duc zwischen 1864 und 1879 gebaute Heim von Antoine d’Abbadie, einem weitgereisten, begeisterten Hobby-Astronomen (siehe folgendes Bild). Gegen Abend nahmen wir noch einmal ein Bad im Atlantik – diesmal bei herrlichem Wetter!

 

Samstag, 26.05.2012: Die Tour in die baskischen Pyrenäen führte uns zunächst nach Espelette, wo das berühmte Gewürz „Piment d’Espelette“ herstammt. Der Espelette-Paprika bzw. Chili wird seit dem 17. Jahrhundert hier angebaut und ist für die baskische Küche unverzichtbar. Im Château des Barons d’Ezpeleta, jetzt ein Museum, erfuhren wir viel über die Herstellung dieses berühmten Gewürzes.

Von Espelette fuhren wir nach Les Aldudes zu Pierre Oteiza. Monsieur Oteiza ist berühmt für die Aufzucht einer besonderen baskischen Schweinerasse und die Herstellung herausragender Fleisch- und Wurstspezialitäten. Bei einem geführten Rundgang erfuhren wir vieles über die natürliche Haltung und Aufzucht der Jungschweine und bekamen anschließend auch wohlschmeckende Schinken- und Wurstspezialitäten serviert, vor allem auch einen köstlichen Rotwein!

In den Bergen von Les Aldudes, wo die baskischen Schweine sich auf gesunde Art ernähren:

Der Schweinezüchter Pierre Oteiza, seine Frau, Isotte Herb und unser Chauffeur Christian


So gestärkt fuhren wir weiter nach Saint-Jean-Pied-de-Port. Es ist überliefert, dass dieser Ort hauptsächlich dem Jakobsweg seine Christianisierung verdankt. Die Architektur und christliche Kunst haben in dieser Region einen besonders hohen Stellenwert. So haben wir die die Zwillingskapellen von Bascassan und Alciette aus dem 13. Jhdt. bestaunt. Auf dem Weg zurück an die Küste machten wir einen Zwischenstopp in Cambo-les-Bains und besichtigten die Villa Arnaga, die das Zuhause von Edmond Rostand, dem Autor von „Cyrano de Bergerac“, war. Seine Villa und die von ihm selbst gestalteten Gärten (siehe folgendes Bild) sind in ihrer Schönheit geradezu magische Plätze und als historisches Monument klassifiziert. 

 


 

TABLE RONDE Tegernsee-Schliersee franco-allemande D.F.G. Deutsch-Französische Gesellschaft e.V.  | moniquemai-tr{at}gmx.de